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Aktuelles

Fahrzeugweihe

Montag, 13. Juni 2016 - 21:09


 
 
 

Unsere Hundestaffel im Bayrischen Fernsehen

Montag, 23. Mai 2016 - 19:03

Waldsassen bekommt Wasserrettungshunde

Fünf Hunde werden derzeit in Wiesau (Lkr. Tirschenreuth) regelmäßig ins Wasser geschickt: Sie gehören zu einer der wenigen Wasserrettungshundestaffeln und werden für diese Aufgabe von der Wasserwacht Waldsassen ausgebildet.

Trainiert wird im Naturfreibad in Wiesau. Jeder Hund bekommt eine Schwimmweste angezogen, an der drei Rettungsgriffe angebracht sind. Bis zu zwei Personen können sich an diese Griffe hängen. Und genau diese Szene wird auch trainiert: Ein Wasserwachtler spielt den Ertrinkenden, ein Retter springt ins Wasser und ruft den Hund zur Hilfe. Dann geht’s ganz schnell: Der Hund paddelt mit seinen flinken Pfoten zur Unglücksstelle und zieht die beiden - Wasserretter und Ertrinkenden - ans Ufer. Momentan wird als Anreiz für den Hund noch ein Wasserbringsel miteingebaut. Auf das soll aber bald verzichtet werden. Denn am Ende der zwei Jahre dauernden Ausbildung zum Wasserrettungshund steht eine Prüfung, die vom Deutschen Roten Kreuz abgenommen wird.

Einsätze bei Wasser und Eis
Einsatzmöglichkeit gibt es für die Wasserrettungshunde nicht nur, wenn es darum geht, ertrinkende Badegäste zu retten. Die Hunde sollen auch bei Hochwasser eingesetzt werden und wenn Personen ins Eis einbrechen. "Der Hund mit seinem relativ geringen Gewicht - verteilt auf vier Pfoten - kann zu einem Eingebrochenen viel besser vordringen als der Mensch. Da ist der Hund genial", erklärt einer der Ausbilder.

Quelle: br.de
 
 

Pressetermin mit unserer Hundestaffel - Einfach tierisch gut

Montag, 23. Mai 2016 - 19:01

Ortsgruppe Waldsassen bildet Wasser-Rettungshunde aus

Wenn es darum geht, Menschen aus dem Wasser retten, sind die Mitglieder der Wasserwacht Profis. Jetzt bekommen die Rettungsschwimmer Unterstützung. Und die kommt auf vier Pfoten.

"An der Haltungsnote müsst ihr noch arbeiten", scherzen die Zuschauer am Badesteg der Wiesauer "Kipp". Sie meinen Max, der gerade etwas zögerlich von einem Boot aus ins Wasser gesprungen ist. Den Rest macht er aber super. Er schwimmt zu einer Person und zieht diese zügig an Land. Nichts Besonderes könnte man meinen. Aber: Max ist ein Labrador - und gerade dabei Wasser-Rettungshund zu werden.

Wieder an Land ist Armin Schoof zufrieden. "Eigentlich hatten wir überlegt, eine klassische Rettungshundestaffel zu gründen", erzählt er. Aus Italien und Tschechien kannte er aber auch Wasser-Rettungshunde. Eine Recherche im Netz brachte ihn zu Mike Laun in Hessen. Einer der Vorreiter der Thematik in Deutschland. Die beiden telefonierten, tauschten Dokumente aus und die Idee war geboren - Waldsassen soll die ersten Wasser-Rettungshunde Bayerns bekommen.

Gemeinsam mit seinen Mitstreitern, Tanja Schedl mit Labrador Sammy, Magnus Zimmermann mit Schäferhund Nala, Kerstin Walch mit Labradorhündin Lissy und Katrin Bartos mit Berner-Sennhund Zoe trainiert Schoof seit Ende letzten Jahres. Voraussetzung für die Hunde: mindestens 30 Kilo schwer, fit, gutmütig, verspielt und natürlich nicht wasserscheu. Sie folgen ihren Herrchen und Frauchen aufs Wort. Doch noch braucht es ein kleines Spielzeug, auf dass sie trainiert werden. Es wird zu einer fremden Person ins Wasser geworfen. "Der Hund schwimmt dann hin, schnappt sich das Spielzeug und schwimmt zurück. Die Person im Wasser hängt sich ein und der Hund zieht sie mit". Für das "Einhängen" sind an der speziellen Rettungsweste drei Griffe befestigt. Der Rettungsschwimmer ist dabei immer mit im Wasser. Am Ende des Trainings geht es dann auch ohne Spielzeug. "Der Hund ist ein Rettungsgerät. Hundeführer und Hund werden dabei nur als Team eingesetzt. Alle Hundeführer müssen auch Rettungsschwimmer sein", ergänzt Gerald Spandel, der stellvertretende Vorsitzende der Wasserwacht Waldsassen, der sich über die Bereicherung für die Ortsgruppe freut. Doch der Hund hat auch Einsatzgebiete, bei denen er dem Menschen einiges voraus ist. Beispielsweise, wenn jemand ins Eis einbricht. Eine Leine sichert den Hund, im Maul hat er eine Rettungsleine. Durch das geringe Gewicht, das er noch dazu auf vier Pfoten verteilt, kommt er schnell und gefahrlos an den Verunfallten und kann ihm das rettende Seil reichen.

"Wir wollen unsere Hunde auch darauf schulen, überflutete Häuser abzusuchen", erzählt Schoof. Dazu wird mit der Bergwacht Fuchsmühl schon das Abseilen der Hunde geübt. Ein Haus abzusuchen macht der Hund im Bruchteil der Zeit eines Menschen. Aber auch für Suchaktionen an Gewässern werden die Vierbeiner ausgebildet. "Gerade in der Dämmerung riecht der Hund schneller als wir schauen."

Bis die Hunde voll einsatzfähig sind, dauert es noch ein bisschen. "Mein Ziel ist 2017, spätestens 2018", hofft Schoof. "Wir werden bei jeder Gelegenheit ins Wasser gehen und üben." Bei der kleinen Vorführung in Wiesau klappt alles schon ganz gut. Selbst zwei für die Hunde fremde Personen, die sich spontan in das 13 Grad kalte Wasser stürzen, ziehen Max und Nala gemeinsam mit den Wasserrettern an Land.

Kleines Manko ist bisher nur die Ausrüstung. Diese müssen sie selbst finanzieren. Vor allem die speziellen Rettungswesten für die Hunde sind teuer. Der Waldsassener Internist Dr. Wolfgang Fortelny, der von den Wasser-Rettungshunden begeistert ist, hat zwei der Westen gespendet. Leinen und Ausrüstung für die Rettungsschwimmer stellt die Wasserwacht Waldsassen zur Verfügung, transportiert werden die Hunde noch in Privatfahrzeugen. "Ein eigener Anhänger wäre noch ein Wunsch", so Schoof.

Quelle: Onetz.de
 
 

Jahreshauptversammlung 2016 - Freizeit für die Sicherheit

Mittwoch, 6. April 2016 - 13:27

13 379,5 ehrenamtliche Einsatzstunden haben die Aktiven der Wasserwacht vergangenes Jahr geleistet. Gerald Riederer, technischer Leiter der Ortsgruppe, zog jetzt bei der Jahreshauptversammlung Bilanz. Und setzte dabei noch eins drauf.

"Die vielen Stunden, welcher jeder von uns bei der Vorbereitung von Training, Gruppenstunden, Veranstaltungen und Fortbildung sowie bei der Instandhaltung von Material und technischem Gerät aufgebracht hat, sind hierbei aber noch nicht mal enthalten", betonte Riederer bei der Jahreshauptversammlung. 301 Mitglieder gehören der Ortsgruppe der Wasserwacht im BRK an.

Besondere Qualifikation
Das ehrenamtliche Engagement, so Riederer weiter, zeichne sich bei den Fachdienstbescheinigungen ab. So standen der Ortsgruppe im letzten Jahr 4 Rettungsdiensthelfer, 21 Sanitäter sowie 1 Rettungstaucher und Leinenführer zur Verfügung. Für Mobilität auf dem Wasser sorgen 4 Motorbootführer. Darüber hinaus tragen 10 Mitglieder der Ortsgruppe den Titel "Wasserretter im Wasserrettungsdienst" - eine Qualifikation, die das Rückgrat einer jeder Schnelleinsatzgruppe (SEG) bildet. Vier Gruppenleiter unterstützen die drei Einsatzleiter in der Führungsebene.

In zwei Anfängerschwimmkursen wurde 34 Kindern die Grundfertigkeiten des Schwimmens beigebracht von denen 19 bereits das "Seepferdchenabzeichen" verliehen werden konnte. Ob für die Aufsicht an Wachstationen, als Voraussetzung für weiterführende Ausbildung oder um es sich zu beweisen, "dass man es noch kann": Mehrfach sei das Rettungsschwimmabzeichen abgelegt worden - viermal Silber, sechsmal Gold.

Einen Rückblick auf die Aktivitäten der Wasserwacht-Jugend gab Jugendleiterin Tanja Schneider. Sie erinnerte unter anderem an die Fahrt nach Deggendorf ins Freizeitbad "Elypso" und an ein "Helloween-Schwimmen" im Hallenbad. Mit der Kreiswasserwacht ging's ins "Palm-Beach" nach Nürnberg und beim Weihnachtsmarkt war die Wasserwacht-Jugend mit einen Stand vertreten wo die selbstgebastelten Weihnachtsartikel zum Verkauf standen. Abschlossen habe man das Jahr mit einer Laternenwanderung zur Jugendweihnachtsfeier. Vorsitzende Erika Schneider rief in ihrem Jahresrückblick den Romantik-Abend bei Kerzenlicht im Hallenbad, die "Nacht der 1000 Lichter" und die Karfreitagswanderung ins Gedächtnis. Abschließend dankte sie für die Zusammenarbeit und das ihr entgegengebrachte Vertrauen.

2. Bürgermeister Karlheinz Hoyer und Kreisvorsitzender Thomas Seiler würdigten die geleistete Arbeit im Wasserrettungdienst und den Aufsichtsstunden in den Bädern. "Ohne die Wasserwacht könnten wir das Freibad in Waldsassen nicht am Leben halten" so Hoyer.

Urkunden und Zertifikate für Wasserwacht-Mitglieder
Aus- und Weiterbildung haben bei der Wasserwacht großen Stellenwert. Für ihr Engagement und die abgelegten Prüfungen zeichnete Kreisvorsitzender Thomas Seiler mit dem stellvertretenden Orts-Vorsitzenden Gerald Spandel eine Vielzahl Mitglieder mit Urkunden und Zertifikaten aus. So ging das Rettungsschwimmabzeichen in Gold an Thomas Mauersberger, Antje Mickisch, Nicole Summer, Gerald Spandel, Michael Schnurrer, Markus Möhwald und Gerald Riederer, in Silber erhielt dies Annalena Mickisch. Den Befähigungsnachweis als Ausbilder im Digitalfunk konnte Matthias Popel in Empfang nehmen, nachdem er schon einige Ausbildungskurse geleitet hatte. Das Zertifikat für die Ausbildung im Digitalfunk bekamen Markus und Nicole Mickisch, Annalena Mickisch, Markus Söllner, Danny Sonntag, Gerald Spandel und Benedikt Benisch. Den Ausbilder-Lehrschein für den Bereich Schwimmen durfte Nicole Summer entgegennehmen und den Befähigungsnachweis für Bootsführer Matthias Popel und Benedikt Benisch.

Quelle: Onetz.de
 
 

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